9 von 10 Eltern entscheiden sich bei der Diagnose
Down-Syndrom gegen ihr Baby.

Sabine Lewandowski wollte nicht nur das junge Unternehmen MARI & ANNE als Multiplikator nutzen, um ihre Sichtweise auf ihre Schwester Marina zu zeigen. Es ging ihr vor allem darum, Menschen außerhalb des sozialen Kontexts und vor allem in der Wirtschaft zu erreichen.

Daraus entstand die Idee zu #lassmalwirsein. Geschichten zu erzählen und anderen Persönlichkeiten mit Down-Syndrom auf unkonventionelle Weise eine Sichtbarkeit online und offline zu ermöglichen, unabhängig von sozialen Trägern. Seitdem entwerfen die Schwestern jedes Jahr ein Magazin im A5-Format, das in einer Auflage von 10.000 Stück gedruckt wird. Sabine trifft und porträtiert fünf bis sechs Persönlichkeiten mit Down-Syndrom.

Ihre Geschichten werden in Form von Texten und Interviews von Ina Alexandra Reschetilowski erzählt. Sie finden sich dann einmal im Jahr in Form des Magazins „LASS MAL WIR SEIN“ wieder.

Das Besondere daran ist, dass mittlerweile Unterstützer:innen und Multiplikator:innen in Form von anderen Unternehmen an Bord sind, die das Heft hauptsächlich in ihren Online-Bestellungen für Alltagsgegenstände wie Kleidung, Spielsachen und Nahrungsmittel ab dem Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.3. jeden Jahres verteilen. In den letzten vier Jahren haben bis zu 50 verschiedene Unternehmerinnen und Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz online und offline an der Aktion teilgenommen und sie mit Spenden und Sichtbarkeit unterstützt. Auch bei MARI & ANNE wird das kleine Magazin jeder Bestellung beigelegt. Was bis heute mit vielen weiteren Multiplikator:innen daraus entstanden ist, zeigt, was gemeinsam möglich ist!

2024 haben die Schwestern gemeinsam mit den LASS MAL WIR SEIN e. V. gegründet. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass jedes Jahr eine neuen Ausgabe des Magazins auf unkonventionelle Weise für mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft sorgt.

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